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Arthrosetherapie PDF Drucken E-Mail

Die Arthroseerkrankung gehört zum rheumatischen Formenkreis und bezeichnet die irreversible Zerstörung der knorpeligen Gelenkfläche. Die vormals elastische Knorpelsubstanz wird u.a. durch Verschleiß im Alter, Gelenkentzündungen, altersbedingte Durchblutungsstörungen, Unfälle, Infektionen, Fehler im Körperbau, Ernährungsmängel bzw. Überfütterung und ungenügend versorgte Gelenkerkrankungen knöchrig umgewandelt. Der Knorpel verliert somit die physiologische Aufgabe der Stoßabsorbtion. Durch die Zerstörung kommt es zur Veränderung der Gelenkfläche und somit zur Versteifung, des weiteren geht die Gleitfähigkeit verloren. Auf Grund der degenerativen Veränderung entsteht eine äußerst schmerzvolle Erkrankung.

Die Behandlung der Arthrose ist eine symptomatische Therapie und hier bietet die Naturheilkunde hervorragende Möglichkeiten. Sie ist mit die am einfachsten zu behandelnde Erkrankung. Ich unterteilen die Arthrose in 3 Symptome.

1. Knorpelumbau

Man kann sagen, was kaputt ist, ist kaputt, aber man kann den Prozeß stoppen. Als Erstes sind da die Veränderungen der Haltungsbedingungen zu nennen, was im besonderen für Pferde gilt. In der traditionellen Pferdehaltung stehen die Tiere meist in Boxen mit wenig Auslauf. Der Volksmund sagt "Wer rastet der rostet", was im besonderen bei degenerativen Prozessen zutrifft. Durch das Stehen auf engen Raum, wird die Gelenkflüssigkeit resorbiert und ab einen Alter von ca. 6-7 Jahren ist die Synovia das einzige, was den Knorpel noch ernährt, was wiederum den Prozeß der Zerstörung Vorschub leistet. Des weiteren ist die Verabreichung von knorpelregenerierenden Organpräparaten durch ca. 5 Injektionen vonnöten. Die Wirkstoffe regenerieren den geschädigten Knorpel durch gezielte Anregung der Knorpelzellen. Der Knorpel kann wieder seine Funktion erfüllen, die Gelenkoberfläche wird glatter und der Knorpel selber elastischer. Der Fachbegriff lautet zytoplasmatische Therapie.

2. Schmerzsymptomatik

Eine Arthrose-Symptomatik, bei deren Bekämpfung herkömmliche Schmerzmittel und Kortisone durch die Langzeitanwendung mit ihren Nebenwirkungen ein unbefriedigendes Ergebnis ergibt. In der alternativen Medizin kommt die Akupunktur als Mercedes unter den Therapiearten zum Einsatz. Die von mir eingesetzte Technik ist die Goldimplantation, die einige Vorteile zur herkömmlichen Akupunktur bringt. Bei der Akupunktur mit Stahlnadeln, wird in die vorher ausgewählten Punkte gestochen und die Nadel verbleibt, je nach Tierart und Erkrankung, 10-30 Minuten im Körper. Das hat den Nachteil, daß in der Regel mehrere Sitzungen zur Erreichung des therapeutischen Zieles notwendig sind und das auch der Nadelreiz irgendwann einmal nachläßt. Bei der Goldimplantation wird ein Golddraht von 0,5 - 1 mm Dicke und 2-3 mm Länge durch eine Kanüle in die Akupunkturpunkte gelegt. Der Draht ist aus 24 karätigem Gold und somit nicht allergieauslösend. Das Immunsystem empfindet den Golddraht als Fremdkörper und fängt an ihn zu ummanteln, wodurch er an dieser Stelle verbleibt. Es entsteht dadurch eine Dauerstimulation und in ca. 80% der Fälle wird das Tier innerhalb kurzer Zeit langanhaltend schmerzfrei. Durch die Implantation wird der Einsatz von Schmerzmitteln und auch Gelenkoperationen überflüssig, was wiederum der organischen Gesundheit der Tiere zu gute kommt. Da die Nebenwirkungen und der Gewöhnungseffekt an die jeweiligen Medikamente und auch die Risiken einer OP, insbesondere bei alten Tieren, nicht unerheblich sind. Die Therapiesitzungen verkürzen sich auf 1-2 mal.

3. Rheumatischer Schmerz

Der rheumatische Schmerz entsteht zum Beispiel durch Wetterwechsel oder Überlastung. Mittels dosierter kontinuierlicher Bewegung sowie mit homöopathischen Mitteln kann man diesen aber ausschalten. Die Ergebnisse der eingesetzten Therapien sind im Vergleich zu den herkömmlichen Therapieformen sehr gut. Bei ca. 80% der Patienten ist eine über mittlerweile jahrelange Schmerzfreiheit erreicht worden und einige Pferde gehen wieder erfolgreich im Turniersport. Bei ca. 15% wurde eine deutliche Reduzierung der Schmerzsymptomatik erreicht, die sich aber mit Einsatz der Magnetfeldtherapie in den Griff kriegen läßt. Bei ca. 5% wurde eine Linderung erreicht, wobei insgesamt das Ergebnis nicht ganz so zufriedenstellend war.

 

 

Copyright Norbert Krott